Nicht ganz – klassische Silikonhüllen lassen sich nur schwer wiederverwerten. TPU- und Kunststoffhüllen hingegen gehören in den gelben Sack oder auf den Wertstoffhof.
31.10.2025
Smartphones begleiten uns überall – und ihre Schutzhüllen gleich mit. Weltweit werden jährlich Millionen Handyhüllen verkauft. Viele bestehen aus TPU, Silikon oder Polycarbonat – Materialien, die Jahrzehnte brauchen, um sich abzubauen.
Doch wer bewusst konsumiert, kann viel bewegen. Wenn Du Deine alte Handyhülle nachhaltig entsorgst oder recycelst, reduzierst Du Plastikmüll und schützt wertvolle Ressourcen.
Fun Fact: Eine einzige Silikonhülle kann sich erst nach über 400 Jahren vollständig zersetzen – ein starkes Argument, um über nachhaltige Alternativen nachzudenken.
Bevor Du Deine Handyhülle recyceln kannst, musst Du wissen, woraus sie besteht:
TPU oder Polycarbonat: Diese Kunststoffe gehören in den gelben Sack oder zur Wertstoffsammlung, wenn sie sauber und unbeschichtet sind.
Silikon: Kann meist nicht über den gelben Sack recycelt werden – hier ist der Wertstoffhof oder ein Recycling-Spezialist die richtige Adresse.
Biologisch abbaubare Hüllen (z. B. aus Weizen, Mais oder Bambus): Diese können teilweise im Biomüll oder Restmüll entsorgt werden – je nach Herstellerangabe.
👉 Tipp: Schau auf der Verpackung oder Website des Herstellers nach – viele nachhaltige Marken geben genaue Hinweise zur Entsorgung.
Ist Deine Hülle nur leicht vergilbt oder hat kleine Kratzer? Dann kannst Du sie vielleicht noch weiter nutzen oder verschenken.
Hier einige Ideen:
Spende: Plattformen oder lokale Repair-Cafés nehmen gut erhaltene Handyhüllen gern an.
Upcycling: Alte Hüllen eignen sich als Schlüsselanhänger, Deko oder kleine Wandhalterung.
Freunde fragen: Vielleicht passt Deine alte Hülle noch auf das Modell eines Bekannten.
💡 Tipp: Viele nachhaltige Shops nehmen alte Hüllen zurück oder bieten Rabattaktionen an, wenn Du Dein altes Case einsendest.
Wenn Wiederverwendung nicht möglich ist, geht es ans Recyceln. So findest Du den richtigen Weg:
Wertstoffhof: Viele akzeptieren alte Handyhüllen im Bereich „Kunststoffe“ oder „Kleinartikel aus Gummi“.
Hersteller-Rücknahme: Marken wie Pela oder Wave Case bieten Recycling-Programme für ihre Produkte an.
Upcycling-Projekte: Manche Unternehmen verwandeln alte Cases in neue Produkte, z. B. Schlüsselanhänger oder Brillenetuis.
Auch wenn es verlockend ist – alte Handyhüllen gehören nicht in den Restmüll.
Der Grund:
Sie enthalten Kunststoffe, die verbrannt statt recycelt werden.
Wertvolle Materialien gehen verloren.
Schadstoffe können in die Umwelt gelangen.
Wenn Du Deine Handyhülle recycelst, leistest Du also einen echten Beitrag zum Umweltschutz. 🌿
Wenn Du künftig eine neue Handyhülle brauchst, gibt es umweltfreundliche Optionen:
Materialien: Weizenstroh, Maisstärke, Bambusfasern
Vorteile: Kompostierbar, umweltfreundlich hergestellt
Tipp: Achte auf Zertifizierungen (z. B. EN 13432).
Materialien: Alte Fischernetze, Plastikflaschen, Ocean Plastic
Vorteil: Wiederverwertung bestehender Ressourcen
Marken: Pela, A Good Company, ReCase
Hochwertige TPU- oder Hybrid-Hüllen schützen länger und müssen seltener ersetzt werden.
Kombinier Nachhaltigkeit mit Qualität – langlebig = weniger Müll.
Nicht nur Handyhüllen, auch anderes Zubehör lässt sich recyceln:
Kabel & Ladegeräte: Bei Elektroschrott abgeben.
Displayfolien: Gehören in den Restmüll, da Verbundmaterial.
PopSockets oder Halterungen: Manche Hersteller nehmen alte Produkte zurück.
So kannst Du Schritt für Schritt Dein ganzes Smartphone-Zubehör nachhaltiger gestalten.
Nicht ganz – klassische Silikonhüllen lassen sich nur schwer wiederverwerten. TPU- und Kunststoffhüllen hingegen gehören in den gelben Sack oder auf den Wertstoffhof.
Steht meist auf der Verpackung oder im Online-Shop. Achte auf Hinweise wie „biologisch abbaubar“, „kompostierbar“ oder „aus Pflanzenfasern hergestellt“.
Nur, wenn sie explizit als kompostierbar gekennzeichnet ist. Herkömmliche Hüllen gehören in den Wertstoffmüll.
Die Materialien werden zerkleinert, gereinigt und zur Herstellung neuer Produkte – z. B. Werkzeuggriffe oder neue Cases – genutzt.
Ja, einige Elektronikgeschäfte, nachhaltige Shops oder Umweltaktionen (z. B. „Old Case – New Life“) bieten Sammelaktionen an.
Verwende Deine Hülle so lange wie möglich, bevor Du sie ersetzt. Und wenn ein neues Modell her muss, wähle eine recycelte oder biologisch abbaubare Variante.
Wer seine Handyhülle recycelt oder nachhaltig entsorgt, handelt bewusst und verantwortungsvoll. Jede einzelne Entscheidung zählt – egal ob Du alte Cases richtig trennst oder Dich für eine umweltfreundliche Alternative entscheidest.
👉 Schau Dich gern in unserem Sortiment um – dort findest Du viele langlebige und nachhaltige Handyhüllen, die Stil und Umweltbewusstsein perfekt verbinden.
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